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Geschrieben von: Bea
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Sonntag, 04. Oktober 2009 um 00:00 Uhr |
Bericht Reise der Frauenriege Bazenheid 13.9.2009
Rund um de Hemberg 12 frohgelaunte Frauen trafen sich am letzten Sonntag beim Bahnhof in Bazenheid, um die alljährliche Riegenreise in Angriff zu nehmen. Das Wetter präsentierte sich nicht gerade von seiner sonnigsten Seite. Aber alle hofften, dass der Hochnebel bald verschwinden würde. Die meisten Rucksäcke waren gut gefüllt mit der Regenjacke und allen Zutaten für das 7 –Gang-Picknick-Menü. Ein Rucksack jedoch war nur mit dem Nötigsten bestückt. Er war von den Jahren gezeichnet und hoffte, dass er diese Turnerreise noch überlebe, was ihm mit ach und krach gelang. Mit Zug und Bus erreichten die kaffeedurstigen Frauen Hemberg. Unsere Reiseführerin Rita liess sich dann doch noch dazu „überreden“, im heimeligen Restaurant und Café Hörnli eine Kaffeepause einzulegen, zumal es auf der Wanderung kein Restaurant gab. Sie hatte natürlich Kaffee und Gipfeli im Voraus bestellt! Gestärkt nahmen wir dann die schöne Wanderung „rund um de Hemberg“ in Angriff. Es ging gemütlich hinauf via Gäwis zur Rigelschwendi. Bei schönem Wetter hätten wir eine prächtige Aussicht auf den Säntis und die Churfirsten gehabt. Der Hochnebel verwehrte uns halt diesen Genuss. Bald erreichten wir die Brötlistelle in der Nähe vom Salomonstempel. Nun entschädigte uns unsere Reiseführerin für den Nebel und zog alle Register. Es folgte eine Überraschung nach der anderen! Sie hatte blendend vorgesorgt. Holz zum Anfeuern war in der benachbarten Hütte parat. Kaum war das Feuer entfacht, offerierte Rita allen ein Gläschen Rosé. Schnell noch ein paar Nüsse und Studentenfutter dazu, und unser Apéro war perfekt. Bald darauf konnten die Würste auf dem Feuer gegrillt werden. Selbst ein gluschtiger Grillkäse gelang perfekt auf der Glut. Alle waren zufrieden. Auch die Sonne zeigte sich zaghaft. Jetzt noch ein warmer Kaffee. Das wäre die Krönung. Kaum gedacht, schritt Rita zur Tat. Die Tupperdosen waren wieder im Rucksack versorgt, und der Tisch frei geräumt (ein grosser runder Holztremmel). So verwandelte sie ihn kurzer Hand in ein Dessertbuffet. Kaffee, ein grosser Cake, Birrewegge und andere Guetzli standen zur Auswahl bereit. Die Frauen staunten nicht schlecht, und genossen natürlich Kaffee und Kuchen. Bald hiess es aufräumen und zusammenpacken. Nach dieser Stärkung sollten wir nun noch den nächsten Abschnitt der Wanderung unter die Füsse nehmen. Vorbei am Salomonstempel ging es dann nach Heiterswil. Die Sonne meinte es immer besser mit uns, so dass wir motiviert bis zum Eggberg weitergingen. Das Postauto brachte uns wieder zurück nach Wattwil, und der Zug nach Bazenheid. Den Abschluss dieses wunderschönen und inzwischen sonnigen Tages genossen wir im Restaurant Landhaus. Eine gemütliche, lustige und schöne Riegenreise ging zu Ende. Ein Dank gehört Ida Hollenstein und Rita Gmür fürs Rekognoszieren. Aber vor allem Dir, Rita, sagen die mit gewanderten Frauen Danke fürs Vorbereiten und Durchführen. Gabriela Jud-Hilleker


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